ATP 250 Adelaide: Humbert besiegt Davidovich Fokina im Tiebreak-Thriller und zieht ins Finale ein
Das zweite Halbfinale des ATP-250-Turniers in Adelaide stand am Freitagmorgen auf dem Programm. Als Setznummer 1 traf Alejandro Davidovich Fokina auf Ugo Humbert.
Der Spanier, der vor dem Match mit 3:1 in den direkten Duellen gegen seinen Gegner führte, hatte Rinky Hijikata und Valentin Vacherot jeweils in zwei Sätzen besiegt.
Der Franzose hingegen, der letzte Woche in Brisbane gleich zum Auftakt von Cameron Norrie besiegt worden war, hatte sich mit klaren Siegen über Térence Atmane, Tallon Griekspoor und Alexander Shevchenko ohne Satzverlust beruhigt.
Sein größter Test der Woche war jedoch Davidovich Fokina. Das Match war knapp ausgetragen und hielt alle Versprechen zwischen diesen beiden Top-40-Spielern.
Humbert trifft in Adelaide-Finale auf Machac
Der erste Satz war ausgeglichen, doch der Spieler aus Metz machte in der Satzmitte den Break und ging in Führung. Sehr solide auf seinem Aufschlag ließ der Franzose im gesamten Match nur eine einzige Breakbälle zu.
Leider für ihn nutzte der Spanier diese bei 6:5 im zweiten Satz. Davidovich Fokina glich damit aus, doch Humbert blieb gefasst.
Nach einem entscheidenden dritten Satz, in dem keiner der beiden im Return die Oberhand gewann, entschieden die beiden im Tiebreak. Humbert siegte schließlich im Spannungshöhepunkt (6:3, 5:7, 7:6 nach 2:32 Stunden) und erreichte das 11. Finale seiner Karriere.
Der Franzose jagt in Adelaide seinen 8. ATP-Titel
Um den 8. Titel (den ersten seit Marseille im Vorjahr) zu holen, muss der 27-Jährige Tomas Machac bezwingen (1:0 für Humbert in den Duellen).
Der Tscheche hatte Tommy Paul früher am Tag umgedreht (2:6, 6:3, 6:3) und zielt auf den zweiten ATP-Titel nach dem Erfolg in Acapulco letztes Jahr gegen Davidovich Fokina ab.
Der Weltranglistenzehnte scheitert hingegen erneut in der Titeljagd, da er nach fünf verlorenen Finalen seit 2022 noch keinen Titel auf der ATP-Tour feiern konnte.
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