ATP 250 Adelaide: Machac bezwingt Humbert und holt zweiten Karrieretitel
Ugo Humbert war am Samstag im Finale des ATP-250-Turniers in Adelaide im Einsatz. Der Franzose hatte bis dahin eine fehlerfreie Leistung gezeigt und Térence Atmane, Tallon Griekspoor, Alexander Shevchenko und Alejandro Davidovich Fokina besiegt, um ins Finale einzuziehen. Dabei verlor er nur einen einzigen Satz auf seinem Weg.
Der 27-jährige Spieler wollte seinen achten Karrieretitel gegen Tomas Machac holen. Der Tscheche, Weltranglisten-35., hatte seinerseits James Duckworth, Quentin Halys, Jaume Munar und Tommy Paul ausgeschaltet.
Ähnlich wie sein Gegner verlor er seinen ersten Satz im Turnier erst im Halbfinale. Humbert hatte einen kleinen psychologischen Vorteil, da er das einzige vorherige Aufeinandertreffen gegen Machac gewonnen hatte. Das war im Halbfinale des ATP 500 in Tokio 2024.
Machac triumphiert in Adelaide und kehrt in die Top 30 zurück
Der Franzose startete diese Partie perfekt und erzielte den ersten Break, um mit 3:0 in Führung zu gehen. Aber der Tscheche korrigierte schnell und gewann sechs der nächsten sieben Spiele, um den ersten Satz zu holen.
Der zweite Satz war ausgeglichener, und kein Spieler konnte beim Return den Unterschied machen. Im Tie-Break war Humbert stärker (7:2) und erzwang einen dritten Satz.
Machac, 25 Jahre alt, beschleunigte in der Mitte des entscheidenden Satzes und zog schließlich nach einem letzten Break ohne Gegenspiel zum Sieg davon (6:4, 6:7, 6:2 in 2:23). Er holt seinen zweiten Karrieretitel in drei gespielten Finals, nachdem er bereits im vergangenen Jahr in Acapulco triumphiert hatte.
Harte Auftaktduelle für Humbert und Machac bei den Australian Open
Der Tscheche steigt auf Platz 24 der Weltrangliste auf und sammelt vor seinem Auftaktmatch gegen Grigor Dimitrov bei den Australian Open viel Selbstvertrauen. Humbert bleibt bei sieben Titeln in elf Finals, verliert aber ein zweites Finale in Folge nach der Niederlage gegen Casper Ruud in Stockholm am Ende der letzten Saison.
Er muss nun in seinem ersten Match in Melbourne gegen Ben Shelton antreten, in einem spannenden Linkshänder-Duell in den ersten Wettkampftagen.
Serena Williams, Clijsters, Azarenka: Diese Tennis-Mütter kehrten nach der Schwangerschaft an die Spitze zurück
Februar nach Australian Open: Erholung, Reue und Enthüllungen – Der Monat, der die ATP- und WTA-Saison prägt
Sand, Charisma und Genie: Die 10 größten südamerikanischen Tennisspieler aller Zeiten
Vier Musketiere: Warum Frankreichs Top-Tennis-Generation trotz brillanter Karrieren von Medienkritik geplagt wurde