ATP Finals: 4 nicht-europäische Spieler, eine Premiere seit 2005
Zum ersten Mal seit 2005 kommt die Hälfte des Feldes der ATP Finals von außerhalb Europas.
Seit zwei Jahrzehnten waren die ATP Finals fast zu einer exklusiven Bühne für die europäischen Giganten geworden. Federer, Nadal, Djokovic, Murray und später Alcaraz und Sinner: Europa dominierte alles.
Doch in diesem Jahr schaffen es vier Spieler aus den USA, Australien und Kanada in das prestigeträchtige Turnier der Meister: Ben Shelton, Taylor Fritz, Alex de Minaur und Félix Auger-Aliassime.
So muss man bis ins Jahr 2005 zurückgehen, um ein ähnliches Szenario zu finden. In jenem Jahr standen die Namen von Gaston Gaudio (Argentinien), David Nalbandian (Argentinien), Mariano Puerta (Argentinien), Fernando Gonzalez (Chile), Guillermo Coria (Argentinien) oder auch Nikolay Davydenko (Russland) neben denen von Roger Federer und Ivan Ljubicic.
Zu beachten ist, dass Gaudio für Hewitt (Geburt seines Kindes), Nalbandian für Roddick (Rückenverletzung), Puerta für Nadal (Fußverletzung) und Gonzalez für Agassi (Knöchelverletzung) nachrückten.
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