Ljubicic: "Heute ist es einfacher, 7 Grand Slams zu gewinnen"
Bei den Australian Open hat Carlos Alcaraz seinen siebten Major-Titel gehoben und damit mit nur 22 Jahren einen Karriere-Grand-Slam vollendet.
Doch in der letzten Folge von Sky Tennis Club entbrannte eine Debatte um diese Leistung, an der unter anderem Fabio Fognini und vor allem Ivan Ljubicic, ehemalige Nummer 3 der Welt, teilnahmen.
Die Aussage von Ljubicic
In einer längeren Ausführung wollte der 46-Jährige die Wahrnehmung der Leistung des Weltranglistenersten differenzieren.
„Was Federer, Djokovic und Nadal getan haben, also 20 Grand Slams oder mehr zu gewinnen, macht es vielleicht einfacher, heute mit 22 Jahren sieben zu gewinnen.
Ich weiß nicht, ob ich mich klar ausdrücke. Aber damals war das Maximum Pete Sampras. Und als er 14 Majors erreichte, dachte man: ‚Ich muss das schaffen‘.
Während heute das Ziel anders ist, denn sein Ziel sind 25. Also ist es noch weit entfernt.
Aus mentaler Sicht denkst du: ‚Es ist okay, 7 ist keine unglaubliche Zahl, weil ich 25 erreichen muss‘. Das ist anders als: ‚Ich habe 7 und muss bis 10 kommen‘.
Daher ist es meiner Meinung nach mental einfacher, heute sieben Grand Slams zu gewinnen, als für einen Borg, der sieben gewann, als er sehr jung war“, sagte er in einem Interview, das von Tennis World Italia verbreitet wurde.
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