Medvedevs Meinungswandel zu Sinner: „Er ist eine Maschine“
Mittlerweile unumstrittene Größe im Tennis hatte Jannik Sinner lange Mühe, das Spiel einiger Tourkollegen zu knacken. Besonders bei Daniil Medvedev.
Dieser hatte die ersten sechs Duelle gegen den Italiener gewonnen und dabei nur drei Sätze verloren – von Marseille 2020 bis zum Finale des Masters 1000 Miami 2023. Der Wendepunkt kam schließlich im Finale des ATP 500 Peking 2023, wo Sinner endlich die Lösung fand (7-6, 7-6).
Im Oktober 2024 zerlegte Sinner, als Weltranglistenerster mit einer sensationellen Saison, Medvedev im Viertelfinale der Six Kings Slam Exhibition (6-0, 6-3). Beeindruckt vom Niveau seines Rivalen konnte der Russe nur applaudieren.
„Ich habe noch nie gegen jemanden wie Jannik (Sinner) heute gespielt. Wenn man Carlos (Alcaraz) mit Jannik vergleicht, pflege ich zu sagen, dass Jannik konstanter ist. Er ist eine Maschine, während Carlos Höhen und Tiefen hat. Aber auf seinem Besten ist er zweifellos ein bisschen besser (als Sinner).
„Ich glaube nicht, dass mein Tennis so schlecht war, aber ich habe sehr schwer verloren“
Aber ich ändere meine Meinung. Ich habe noch nie gegen jemanden wie Jannik gespielt. Wenn es kein Ass war, kam der Ball ständig zurück. Ich verfehlte einfache Bälle, weil ich zu Matchbeginn diese nicht verfehlte, aber stattdessen Passing-Winners kassierte.
Beim nächsten Mal weißt du, dass du zum Ball musst, aber du fängst an, an dir selbst zu zweifeln, gerätst in Panik und verfehlst. Das ist ein mieses Gefühl, denn ich fühlte mich körperlich topfit auf dem Platz und mental ebenfalls gut.
Ich glaube nicht, dass mein Tennis so schlecht war, aber ich habe trotzdem sehr schwer verloren. Ich erinnere mich nicht, wann mir so etwas zuletzt passiert ist“, räumte er nach seiner Ausscheidung in Riad vor der Presse ein.
Die vollständige Reportage
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