Mouratoglou: "Frauen können fünf Sätze spielen" – Trainer löst Debatte um Preisgeld-Gleichheit neu aus
Patrick Mouratoglou hat sich zur Frage des Spielformats im Damentennis bei Grand-Slam-Turnieren geäußert.
„Frauen können fünf Sätze spielen, und das würde die Debatte über die Gleichheit der Preisgelder beenden. Die Männer sagen, dass wir mehr spielen, nämlich fünf Sätze, während sie drei spielen“, erklärte er.
Der französische Trainer zeigt damit auf das Argument, das gegen die Gleichstellung der Preisgelder verwendet wird.
Die Lösung wäre also offensichtlich: Das Spielformat angleichen, um die Kontroverse endgültig zu beenden.
Das Thema der Nachtsitzungen bei Roland-Garros
Abschließend erwähnte Patrick Mouratoglou das fast systematische Fehlen von Damentennis-Spielen in den Nachtsitzungen bei Roland-Garros.
„Man lässt Frauen bei Roland-Garros nicht nachts spielen, weil das zu einem Spiel mit einem Ergebnis von 6-1, 6-1 führen könnte, in nur 40 Minuten, mit Leuten, die dafür bezahlt haben, das zu sehen.“
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