„Seine Geschwindigkeit ist vor allem neurologisch“: Die Enthüllungen von Djokovics Ex-Coach über die 38-jährige Maschine
Man dachte, man hätte alles gesehen. Doch mit 38 Jahren zerstört Novak Djokovic weiterhin die Gewissheiten des Spitzensports.
Seine Saison 2025, wenn auch weniger glanzvoll als seine historischen Maßstäbe, hat dennoch eine wesentliche Tatsache bestätigt: Der Serbe bleibt einer der dominantesten Athleten der Welt.
„Seine Geschwindigkeit ist nicht physisch… sie ist neurologisch“
Und der Mann, der am besten darüber spricht, ist zweifellos Marco Panichi, sein sieben Jahre langer Fitnesstrainer, Architekt von zwölf Grand-Slam-Titeln.
„Bei Novak muss jede Übung einen präzisen Grund haben. Er will jedes Detail verstehen. Nichts ist jemals Routine. Seine Geschwindigkeit ist nicht nur physisch, sondern vor allem neurologisch.
Darüber hinaus liest er das Spiel, bevor er es überhaupt sieht, was entscheidend ist. Denn wenn ein Spieler nicht antizipiert, navigiert er nach Sicht.
Er ist also ein fließender und vollständiger Athlet. Denn am Ende ist der Gewinner nicht der Muskulöseste, sondern derjenige, der sich am besten im Raum bewegt.“
Wäre Djokovic der „intelligenteste“ Spieler in der Tennisgeschichte? Panichi sagt es nicht explizit, aber seine Erklärungen zeichnen ein klares Bild: Djokovic versteht alles vor allen anderen.