«Sinner muss dringend seinen Aufschlag verbessern» – Becker enttäuscht von Italieners Leistung im US-Open-Finale
Boris Becker zeigte sich wenig nachsichtig mit dem ehemaligen Weltranglistenersten Jannik Sinner. Enttäuscht von dessen Leistung im US-Open-Finale gegen Alcaraz, erklärte der Deutsche im „Becker Petkovic Podcast“ die Gründe.
„Ich bin ein ehrlicher Mensch. Ich war etwas enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Sinner wirkte zum ersten Mal in seinem Spiel erstarrt. Er ist nun vorhersehbar. Man weiß genau, was passieren wird, und Alcaraz wusste das.
Zum ersten Mal machte der Spanier wirklich einen Schritt nach vorn, während der Italiener auf demselben Niveau blieb. Er wusste nicht, wie er Punkte erzielen sollte. Dennoch zeigte er sich nach dem Match sehr reflektiert, das fand ich großartig.
Zudem werden seine Trainer (Cahill und Vagnozzi) eine Lösung finden und sein Spiel verbessern. Aber er muss dringend seinen Aufschlag verbessern. In diesem Finale gab es zwei verschiedene Welten: jene, in der Sinner aufschlug, und jene, in der Alcaraz aufschlug.“
Zur Erinnerung: Sinner unterlag in vier Sätzen (6:2, 3:6, 6:1, 6:4) und wies eine sehr schwache Aufschlagquote auf (48 % erste Aufschläge gegenüber 61 % beim Spanier).
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