WTA 125 in Contrexéville: Jacquemot bezwingt ihren Angstgegner, Gracheva im Viertelfinale geschlagen
An diesem Freitag versuchten sowohl Elsa Jacquemot als auch Varvara Gracheva, ins Halbfinale des WTA-125-Turniers in Contrexéville einzuziehen. In den Vogesen hätten die Französinnen aufeinandertreffen können, um einen Finalplatz auszuspielen, doch dazu mussten sie zunächst ihre Viertelfinalpartien gewinnen.
Die Aufgabe schien schwierig für Jacquemot, die auf Platz 113 der Weltrangliste steht, gegen Simona Waltert. Die Schweizerin ist eine hartnäckige Gegnerin für die Lyonerin, zumal Waltert in den direkten Duellen mit 5-1 führt und sogar fünf Siege in Folge gegen die Französin verbuchen kann.
Entschlossen, ihren Gegner zum ersten Mal seit drei Jahren zu bezwingen, verpasste Jacquemot den Start ins Match, fand aber die Mittel, um sich durchzusetzen. Dank der 13 Doppelfehler ihrer Gegnerin kam Jacquemot, die sich dem Top-100 nähert, auf Augenhöhe mit Waltert, bevor sie in Führung ging.
Nach einem 0-3-Rückstand im letzten Satz gewann sie sechs der letzten sieben Spiele und siegte schließlich mit 2-6, 6-2, 6-4 nach 2 Stunden und 25 Minuten. In fünf Begegnungen auf Sand ist dies Jacquemots erster Sieg über Waltert auf diesem Belag.
Doch das rein französische Halbfinale wird es nicht geben. Die topgesetzte Nummer 1 des Turniers, Varvara Gracheva, schied gegen Oksana Selekhmeteva aus (7-5, 6-3). Die 22-jährige Russin, Platz 144 der Welt, glich nach einem Aufholspiel der Französin im ersten Satz aus.
In einem Match mit vielen Breakchancen (insgesamt 12) sicherte sich Selekhmeteva das Recht, am Samstag gegen Jacquemot anzutreten. Das andere Halbfinale bestreiten Francesca Jones und Petra Marcinko.