„Analphabe“: Ex-Vize-Premierministerin attackiert Djokovic scharf nach Australian-Open-Botschaft
Novak Djokovic von ehemaliger Vize-Premierministerin angegriffen – nach Statement beim Australian Open
Seit mehr als einem Jahr durchlebt Serbien eine Phase starker sozialer und politischer Spannungen. Und Djokovic, die nationale Legende, hat sein Unbehagen gegenüber dieser Situation nie verheimlicht.
Deshalb erklärte der 38-Jährige nach dem Finale der Australian Open Folgendes:
« Nur eine Nachricht an unser Volk in Serbien: Gerechtigkeit und Wahrheit siegen immer. Sie sollen ausharren. »
Eine kurze Erklärung, die jedoch als klares Bekenntnis zu den Studentenbewegungen und als implizite Kritik am Regime des Präsidenten Aleksandar Vučić interpretiert wird.
« Er hat kaum die Grundschule beendet »
Diese neue Positionierung von Djokovic ist in Serbien, insbesondere im gegnerischen Lager, keineswegs unbemerkt geblieben.
Zorana Mihajlović, ehemalige Vize-Premierministerin und ehemalige prominente Figur der Serbischen Fortschrittspartei, antwortete dem Champion mit folgender Nachricht.
« Egal, wie groß ein Sportler er ist, die Nachricht kommt von einem Mann, der kaum die Grundschule beendet hat und vom Gymnasium verwiesen wurde.
Was würde er tun, wenn er das Land regieren würde? Seine eigenen Kinder in einer politischen Kampagne einsetzen. »
Anschließend bezeichnete sie Djokovic als Analphabeten, warf ihm politische Unwissenheit vor und deutete sogar Präsidentschaftsambitionen an.