„Freunde dort festsitzen“: Shelton besorgt vor Indian Wells nach Reisechaos
In den letzten Tagen hat sich ein ernsteres Thema in den Umkleideräumen der Tennisprofis durchgesetzt: die Reiseschwierigkeiten, mit denen einige Spieler nach den Turnieren im Nahen Osten konfrontiert waren.
Der instabile geopolitische Kontext hat tatsächlich mehrere Reiserouten auf der ATP-Tour gestört, insbesondere nach dem Turnier in Dubai.
Unter den betroffenen Spielern mussten Daniil Medvedev, der kürzliche Sieger in Dubai, und Andrey Rublev, Halbfinalist, mit unerwarteten logistischen Komplikationen umgehen.
„Es ist schrecklich, daran zu denken“
Für Shelton erinnern diese Situationen brutal daran, dass Tennis nie völlig abseits der Welt stattfindet.
„Während der letzten Tour hatte ich Freunde, die in Mexiko in einer von Konflikten geprägten Region spielten, andere im Nahen Osten… und einige, die sogar dort festsaßen.
Es ist schrecklich, daran zu denken. Wir sprechen ständig darüber und beten für alle betroffenen Personen und Familien“, gab der Amerikaner in der Pressekonferenz zu.
Ein wichtiger Erfolg in Dallas
Trotz dieser Sorgen kommt Shelton mit einer sehr positiven Dynamik nach Indian Wells.
Mit 23 Jahren hat der Amerikaner gerade das Turnier in Dallas gewonnen, ein Erfolg, der nach einer Reihe äußerst knapper Matches errungen wurde.
Weit davon entfernt, von diesen Kämpfen erschöpft zu sein, betont Shelton, dass diese Drucksituationen sein Selbstvertrauen gestärkt haben.
„Es gibt enorm viel Selbstvertrauen, in schwierigen Momenten herauszukommen. Ich habe mein bestes Tennis gespielt, als ich mit dem Rücken zur Wand stand“, erklärt er.
Shelton weist auch auf eine oft wenig bekannte Realität hin.
„Die Tage, an denen alles perfekt läuft, man ohne Gegenbreak bricht und leicht gewinnt… sie sind viel seltener, als die Fans sich vorstellen.“
In Indian Wells wird Shelton direkt in der zweiten Runde antreten, wo ihn ein Duell mit seinem Landsmann Reilly Opelka erwartet.
Federer holt magischen 100. Titel in Dubai 2019: Der Triumph des Schweizers
Djokovic, Sinner, Sabalenka: Warum die Stars Dubai für ihre Vorbereitung wählen
Mit 16 Jahren besiegt Alcaraz Top-50-Spieler in Rio: Die Nacht, die den Tennis-Phänomenenstartete
Rio Open: Das schönste ATP-Turnier der Welt?