Ich will, dass es eine Waffe wird": Coco Gauff spricht über ihren Aufschlag und ihre Zweifel
Trotz eines frustrierenden Halbfinales in Peking hält Coco Gauff Kurs. Mitten in einer technischen Neugestaltung lieferte die amerikanische Champion vor Wuhan eine klarsichtige und inspirierende Rede über ihren Aufschlag, ihre Mentalität und ihre Ambitionen.
Immer noch auf der Suche nach einem leistungsstarken Aufschlag, verpflichtete Coco Gauff im August Gavin McMillan, einen Experten für Biomechanik. Allerdings ist der amerikanische Trainer während dieser Asientournee abwesend, da er durch andere berufliche Verpflichtungen gebunden ist.
Eine Abwesenheit, die sich sicherlich für die Gewinnerin von Roland Garros bemerkbar macht, die in ihrem verlorenen Halbfinale in Peking gegen Amanda Anisimova enorm beim Aufschlag zu kämpfen hatte.
Die Amerikanerin, die diesen Montag in Wuhan ankam, betont, dass sie hart daran arbeitet, in diesem Bereich Fortschritte zu machen:
"Ich habe mich mit meinem Aufschlag sehr wohlgefühlt. Ich lerne immer noch eine neue Bewegung und alles andere, aber Peking war ein gutes Turnier in Bezug auf meinen Aufschlag.
Natürlich gab es Momente, in denen ich besser hätte aufschlagen können, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass mein Aufschlag ein Handicap war. In meinem letzten Match hat sie (Anisimova) wirklich gut retourniert. Der Prozentsatz der gewonnenen Punkte nach dem ersten Aufschlag war niedrig, aber ich schlug Aufschläge mit 200 km/h und sie schlug sie viel schneller zurück.
[...] Ich denke also, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin noch nicht dort, wo ich sein möchte, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mich verbessere. Ich denke, jetzt muss man in solchen Momenten einfach Vertrauen haben. Aber, wissen Sie, ich mache immer noch mehr Doppelfehler, als ich möchte.
Ich will, dass es eine echte Waffe ist – und das ist es manchmal –, aber ich denke, es sollte eine beständigere Waffe sein.
Sand, Charisma und Genie: Die 10 größten südamerikanischen Tennisspieler aller Zeiten
Vier Musketiere: Warum Frankreichs Top-Tennis-Generation trotz brillanter Karrieren von Medienkritik geplagt wurde
Ashleigh Bartys Titel ihres Lebens: Triumph beim Australian Open – dann Karriereende auf dem Zenit
Wawrinkas einzigartiges Vermächtnis: Wie „Stan“ im Big-3-Zeitalter seine eigene Legende schrieb – fern von Federers Schatten