Melzer attackiert ATP-Doppel-Reform: „Professionelles Tennis sollte Karrierewege schaffen, nicht streichen“
Die ATP plant eine grundlegende Reform für 2028 – doch die Reduzierung der Doppelfelder und die Neuverteilung der Preisgelder sorgen bereits für Aufsehen. In Österreich erhebt Jürgen Melzer mit einer klaren Botschaft seine Stimme.
Das geplante ATP-Reformprojekt für 2028, das vorsieht, die Größe der Doppelfelder bei Masters 1000 und ATP 500 zu reduzieren sowie die Verteilung der Preisgelder zu ändern, sorgt weiterhin für Reaktionen.
Diesmal hat der Österreichische Tennisverband, angeführt von Jürgen Melzer, dem ehemaligen Weltranglisten-Achten, das Wort ergriffen, um das Projekt zu kritisieren.
„Man sollte etwas anderes versuchen“
Folgende Stellungnahme gab er ab: „Professionelles Tennis sollte Karrierewege schaffen, nicht streichen. Ich (Melzer) habe in dieser Sache zwei Hüte auf: den des ehemaligen Spielers und natürlich den des Sportdirektors.
Ich würde die Debatte daher erweitern. Ich finde es schade, dass nur wenige Einzelspieler auch Doppel spielen. Ich denke, dass ihnen das enorm bringen könnte, wenn man die verschiedenen Spielstile betrachtet.
Bevor man zu einer so radikalen Reduzierung schreitet, sollte man etwas anderes versuchen.“