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Roddick ergreift Partei im Tsonga-Mouratoglou-Streit: "Besorgniserregend, wenn ein Coach so eine Karriere diskreditiert"

Der verbale Schlagabtausch zwischen Jo-Wilfried Tsonga und Patrick Mouratoglou sorgt weiter für Wellen. Nun mischt sich Andy Roddick ein und liefert eine scharfsinnige Analyse des Tennis-Streits.
Roddick ergreift Partei im Tsonga-Mouratoglou-Streit: Besorgniserregend, wenn ein Coach so eine Karriere diskreditiert
© AFP
Jules Hypolite
le 14/01/2026 à 17h19
2 min zu lesen

Vor einer Woche lieferten sich Jo-Wilfried Tsonga und Patrick Mouratoglou auf Social Media eine hitzige Debatte über die Dominanz von Alcaraz und Sinner. Tsonga hielt das aktuelle Top 10 für schwächer als zu seiner Zeit und bedauerte, dass diese beiden Spieler nicht gegen Del Potro, Wawrinka, Murray und das Big 3 in einem Grand Slam antreten könnten.

Mouratoglou erwiderte, Tsonga hätte die aktuellen Top-10-Spieler "niemals regelmäßig geschlagen" und kritisierte den Generationenvergleich als unfair. Tsonga konterte in einem Video, griff Mouratoglou scharf an und erinnerte ihn daran, dass er "nie als Spieler auf den Platz gegangen" sei.

"Ich finde Mouratoglous Aussagen besorgniserregend"

In seiner neuesten Podcast-Folge von Served äußerte sich der ehemalige Weltranglistenerste Andy Roddick zu diesem viel diskutierten Meinungsstreit:

"Debatten über Generationen wird es bis in alle Ewigkeit geben. Ich weiß nicht, ob Jo sich in solchen öffentlichen Auseinandersetzungen wohlfühlt, aber Patrick hat damit kein Problem.

Persönlich würde ich nie so etwas sagen wie 'Ich schlage diesen Kerl jedes Mal'. Das ist vielleicht nicht ganz fair von Jo, auch wenn ich ihn wirklich mag. Dann behauptet Patrick, Jos Höhepunkt habe nur ein Jahr gedauert. Lassen Sie uns das auseinandernehmen.

Jo erreichte in fünf verschiedenen Jahren Grand-Slam-Halbfinals. Er gewann 2008 ein Masters 1000 und sechs oder sieben Jahre später noch eines. Er war in den Top 5 und stand in einem Grand-Slam-Finale. Er hat viele große Matches gespielt und alle vom Big 3 besiegt.

Ich finde es besorgniserregend, wenn ein Coach eine solche Karriere diskreditiert. Ich kann mir nicht vorstellen, auf Platz 80 zu stehen und mit einem Coach auf den Platz zu gehen, der gerade jemanden so kritisiert hat und sagt, er hätte nur eine gute Saison gehabt.

Ich bin auch der Meinung, dass man nicht sagen kann: 'Meine Generation war besser als diese'. Aber ich finde es unterhaltsam, Leute auf Social Media so streiten zu sehen. (lacht)"

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Jo-Wilfried Tsonga
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Andy Roddick
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NeueNummer1
[color=red]Was glauben eigentlich Trainer, wer sie sind?[/color]
Sie sind Randfiguren, die beliebig austauschbar sind und teilweise sogar entbehrlich.
Wie im Fußball werden sie mittlerweile auch im Tennis gefeuert, wenn sie sich zu wichtig nehmen und sich respektlos überhöhen. Danach sind sie vergessen und niemand wird sie je vermissen.
Erst kürzlich geschehen beim Trainer von Carlos Alcaraz - wie hieß dieser respektlose Sklaventreiber nochmal?
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Zverev, der Weltmeister der Ausreden,der sein Talent verschleudert und sich im warmen Familientrainigsnest wohlfühlt.Zum Leidwesen der vielen Spitzentrainer,die bei ihm desillusioniert bereits hingeworfen haben.

Auch der Gewinn der US Open ist für ihn 2 Nummern zu groß.