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Tatjana Maria attackiert Queen‘s-Organisation: „Sie schulden mir Respekt als Titelverteidigerin“

Beim Queen‘s 2026 zeigt Tatjana Maria ihre Frustration. Als Titelverteidigerin erwartete die Deutsche eine Einladung, doch das Turnier vergab seine Wildcards an Britinnen.

Tatjana Maria attackiert Queen‘s-Organisation: „Sie schulden mir Respekt als Titelverteidigerin“
© AFP
Arthur Millot
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Tatjana Maria sorgte beim Queen‘s-Turnier 2026 für Aufsehen – nicht nur wegen ihrer Ergebnisse auf dem Platz, sondern auch wegen ihrer Kritik an der Organisation.

Die Deutsche, Titelverteidigerin, äußerte ihr Unverständnis, nachdem sie keine direkte Einladung für das Hauptfeld erhalten hatte.

Letztlich qualifizierte sie sich über die Qualifikation, schaffte es dennoch ins Hauptfeld und setzt ihren Weg im Turnier fort. Doch diese Situation scheint ihre Enttäuschung nicht ausgelöscht zu haben.

„Ich war überzeugt, dass ich eine Einladung bekomme“

Im Podcast Tennis Weekly sprach sie offen über diese Episode und meinte, dass ihr Status nicht vollständig berücksichtigt worden sei:

„Bei allem Respekt vor dem, was ich letztes Jahr geleistet habe, war ich ziemlich überzeugt, dass ich eine Einladung bekomme, oder zumindest habe ich es erwartet, wegen dem, was ich letztes Jahr gemacht habe.

Das ist nicht fünf Jahre her, das war buchstäblich letztes Jahr, besonders bei diesem Turnier. Als Champion zurückzukommen, ließ mich ehrlich gesagt denken, dass ich eine Wildcard bekomme.“

Sie gab auch an, von der Entscheidung der Turnierleitung überrascht gewesen zu sein, die die Wildcards bevorzugt an britische Spielerinnen vergeben habe:

„Ich war natürlich überrascht, als ich die Nachricht von Laura Robson (Turnierdirektorin) bekam, dass alle Wildcards an britische Spielerinnen gehen. Ich verstehe das natürlich, aber als Champion ist das schwer zu akzeptieren. Ich bin immer noch die Titelverteidigerin.“

„Ich bin 38 und spiele jede Woche weiter“

Abseits der Kontroverse erinnerte Maria auch an ihre persönliche Situation und ihr Engagement auf der Tour:

„Ich denke auch, dass ich eine Einladung hätte bekommen sollen. Letztendlich bin ich Mutter von zwei Kindern. Ich bin 38 und spiele jede Woche weiter. Es ist nicht so, als hätte ich aufgehört oder wäre im Ruhestand. Ich bin zurück und wieder auf der Tour.“

Ein Ausbruch, der die Debatte über die Vergabe von Wildcards bei WTA-Turnieren, insbesondere für ehemalige Championinnen, neu entfacht.

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Mr. Boombastic
/MrBoombastic • 7 Follower
"We are not amused about this player's behavior." In anderen Sportarten würden die Verantwortlichkeit wahrscheinlich von einer dreisten Forderung sprechen. Tadde macht sich sehr wahrscheinlich keine neuen Freunde damit, vor allem, wenn sie auf dem Thema in diversen Podcasts herumreitet.
Sgt. Stedenka
/BrancaStedenka • 3 Follower
Das kann und wird ihr völlig schnuppe sein! Meiner Meinung nach hat sie vollkommen recht und ich finde ihr Statement klasse! Tolle Spielerin!
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