Isner spricht über eines seiner Trainings mit Nadal: „Ich hatte keinen Spaß und es half ihm, mein Spiel zu lesen“
Während seiner gesamten Karriere hat Rafael Nadal mit seinem Spielstil und seiner Widerstandsfähigkeit Eindruck hinterlassen. Er hat auch die Spieler geprägt, die ihn auf der Tour begleiten durften, wie etwa John Isner.
In der neuesten Folge des Podcasts *Nothing Major* erzählte der Amerikaner von einer gemeinsamen Trainingseinheit mit Nadal beim Turnier in Peking 2017. Ein Training, das aus einem ganz bestimmten Grund organisiert wurde, wie Isner erklärte:
„Mein Trainer sagte mir: ‚Rafa will mit dir trainieren.‘ Und ich dachte: ‚Okay… Rafa fragt, ob er mit mir trainieren kann? Das ist seltsam.‘
Als ich die Turnier-Auslosung sah, verstand ich: ‚Erwartet er ein Viertelfinale gegen mich? Absolut.‘
Er wollte mein Spiel sehen, meinen Aufschlag und die Art, wie ich den Ball auf dem Trainingsplatz schlage. Das zeigt seine Größe.
Wenn ich nicht in seiner Tabellenhälfte gewesen wäre, hätte er nicht nach diesem Training gefragt. Ich habe mit ihm Bälle geschlagen und dann vier oder fünf Tage später im Viertelfinale gegen ihn gespielt, wo er mich besiegte.
Es war ein furchtbares Training, weil er den Ball so hart schlug. Nach drei Schlägen kam schon ein Winner. Ich hatte keinen Spaß, und es half ihm, mein Spiel zu lesen.“
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