Maylin zu den Dopingfällen: "Das Image ist katastrophal".
In diesem Jahr haben die Dopingkontrollfälle das Tennis durcheinander gewirbelt. Zunächst war da der positive Test von Jannik Sinner, der von der ITIA entlastet wurde, bevor die Welt-Anti-Doping-Agentur Berufung einlegte.
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Iga Swiatek positiv auf eine verbotene Substanz getestet und für einen Monat gesperrt wurde, nachdem sie nachgewiesen hatte, dass sie die Substanz unbeabsichtigt eingenommen hatte.
Angesichts dieser offensichtlichen Unklarheit gab es in dieser Saison mehrere Reaktionen, von denen viele die Unparteilichkeit der zuständigen Institutionen in Frage stellten.
Benoit Maylin, Tennisberater in der Sendung "Sans filet", sagte: "Wie kann man sich vorstellen, dass Swiatek heimlich für drei Wochen gesperrt wird und dann beim Masters spielen darf, bevor sie eine weitere Woche Sperre verbüßt?
Dem Ganzen fehlt es an Kohärenz und vor allem an Transparenz und es entsteht der unangenehme Eindruck, dass wir herumgereicht werden, dass uns etwas verheimlicht wird. Das Image ist katastrophal".
Andy Murrays Australian-Open-Fluch: Fünf verlorene Finals und bittere Reue
Rafael Nadal in Melbourne 2022: Der unerwartetste Grand-Slam-Triumph seiner Karriere
Djokovics Melbourne-Dominanz: 10 Australian-Open-Titel über drei Jahrzehnte
Tennis wird einheitlicher: Warum der Sport seine Vielfalt verliert