Andy Murray jagte zeitlebens den Australian-Open-Titel – Ex-WeltNr. 1 aus der Big-3-Ära mit grandiosem Palmarès, doch Melbourne blieb sein Trauma trotz unzähliger Chancen.
In 20 Jahren totaler Wandel: Langsamere Plätze, schwerere Bälle, optimierte Körper. Hinter der Effizienz-Offensive die große Frage: Hat das Spiel Magie und Abwechslung eingebüßt?
Die 106. der Welt will nicht mehr zurückblicken. Mit Michael Joyce an ihrer Seite strebt Katie Boulter hoch und bekennt sich zu ihren Ambitionen: wieder eine Top-20-Spielerin zu werden.
Carlos Alcaraz und Iga Swiatek könnten in Melbourne eine absolut beispiellose Leistung vollbringen: Ihren Karriere-Grand-Slam im selben Turnier abschließen.
Während es den Verbänden schwerfällt, sich neu zu erfinden, ziehen private Akademien die Talente an – aber auch jene Familien, die bereit sind, Zehntausende Euro pro Jahr zu investieren. Ein System, das immer leistungsfähiger, aber auch immer ungleicher wird.