Andy Murray jagte zeitlebens den Australian-Open-Titel – Ex-WeltNr. 1 aus der Big-3-Ära mit grandiosem Palmarès, doch Melbourne blieb sein Trauma trotz unzähliger Chancen.
In 20 Jahren totaler Wandel: Langsamere Plätze, schwerere Bälle, optimierte Körper. Hinter der Effizienz-Offensive die große Frage: Hat das Spiel Magie und Abwechslung eingebüßt?
Carlos Alcaraz bricht nach zwei Viertelfinalniederlagen die Barriere bei den Australian Open und wird drittjüngster Spieler der Open Era mit Halbfinaleinzug in allen vier Majors
Nach den Aussagen von Jo-Wilfried Tsonga, der Alcaraz und Sinner mit der Ära des Big 3 verglichen hatte, verteidigte der französische Trainer Patrick Mouratoglou das Niveau der aktuellen Tour.
Bevor er 2026 den Vorhang zieht, kann Stan Wawrinka auf eine Statistik verweisen, die ihn in der Ära der Big Three abseits seiner drei Grand-Slam-Titel besonders macht.
Hinter den Siegerlächeln auf dem Podest besteht weiterhin ein Riss: der bei den Prämien. Zwischen sportlicher Fairness, Fernseheinschaltquoten und wirtschaftlichem Gewicht sucht der Tennis immer noch nach der gerechten Formel – doch die Parität bleibt ein Spiel ohne Sieger.