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Die Welt-Anti-Doping-Agentur wird im Fall Swiatek keine Berufung einlegen

Die Welt-Anti-Doping-Agentur wird im Fall Swiatek keine Berufung einlegen
© AFP
Clément Gehl
le 20/01/2025 à 10h06
1 min zu lesen

Die Welt-Anti-Doping-Agentur erklärte am Montag, dass sie im Dopingfall von Iga Swiatek keine Berufung einlegen wird.

In der Erklärung heißt es: "Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bestätigt, dass sie nach sorgfältiger Prüfung keine Berufung beim Sportschiedsgericht (CAS) im Fall der polnischen Tennisspielerin Iga Swiatek einlegen wird, die im August 2024 positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin (TMZ) getestet wurde.

Am 28. November gab die International Tennis Integrity Agency (ITIA), die unabhängige Stelle, die im Auftrag des Internationalen Tennisverbands Anti-Doping-Programme durchführt, bekannt, dass Swiatek eine einmonatige Sperre akzeptiert hatte, nachdem die ITIA festgestellt hatte, dass ihr positiver Test auf TMZ durch ein verunreinigtes Melatoninprodukt verursacht worden war, das in Polen als Arzneimittel reguliert ist und aus einer renommierten Apotheke in Polen stammte.

Die WADA hat eine vollständige Prüfung der Akte bezüglich der Entscheidung der ITIA vorgenommen, die sie am 29. November erhalten hat.

Die wissenschaftlichen Experten der WADA bestätigten, dass das spezifische Szenario des kontaminierten Melatonins, wie es von der Sportlerin dargestellt und von der ITIA akzeptiert wurde, plausibel ist und dass es keinen wissenschaftlichen Grund gäbe, dieses Szenario vor dem CAS anzufechten.

Darüber hinaus hat die WADA die Meinung eines externen Rechtsberaters eingeholt, der zu dem Schluss kam, dass die Erklärung der Athletin für die Kontamination gut belegt ist, dass die Entscheidung der ITIA im Einklang mit dem Welt-Anti-Doping-Code steht und dass es keine vernünftige Grundlage gibt, den Fall vor dem CAS anzufechten."

Iga Swiatek
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Olympiasieger2021
Es spielt keine Rolle mehr für ihre Karriere, wer was sagt oder entscheidet.
[color=red]Swiatek wird genau wie Sinner immer die/der Dopingsünder/-in bleiben und zwar lebenslang. [/color]
Dieses Kapitel ist fester Bestandteil des sportlichen Wirkens in jeder Historie.
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Mr. Boombastic
Trotz des Rechts auf Einlegung von weiteren Rechtsmitteln nach einer erstinstanzlichen Entscheidung: Warum muss die Öffentlichkeit auch immer Sportler vorverurteilen, noch dazu, wenn es bereits ähnlich gelagerte Fälle gab, die zu einer ungerechtfertigt langen Sperre geführt haben? Sowas kann weder im Sinne der rechtsstaatlichen Institutionen, noch des Spielers, geschweige denn des Sports und seiner Fans sein.

Eine wie hier geartete Vorgehensweise ist also, vor allem auch in Hinblick auf Rechtssicherheit und -frieden, absolut zu begrüßen.

Zudem ist jedes Gerichtsverfahren bekannterweise mit teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind, die zumindest im Falle der Niederlage der Anklage der Steuerzahler trägt.
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IhrExperten
Ja, bin ich einerseits bei dir, aber so wie du es in einem Nebensatz erwähnst, sollte dann auch gleiches Recht für alle gelten.
Das kann man dann nun als Präzedenzfall nutzen, um zB Spieler/innen jenseits der Top 50 chancengleich zu behandeln.
Ich nenne da den mir leider nicht mehr bekannten Namen der Dame aus den Top 400, die mit demselben Wirkstoff positiv "erwischt" wurde. Personen wie ihr müssen dann in Zukunft auch Zeiträume des Beweises eingeräumt werden, sowie dann, wenn Menge des Stoffes + "Unschuld" ähnlich gelagert sind, ähnliche Strafen verhangen werden.
Dann wäre es im Sinne des Sports und gibt keinen faden Beigeschmack der Bevorzugung. Ähnliches jetzt leider bei Purcell, der ja sofort eine "schuldige" Instanz hat nennen können. Wenn auch solche Fälle in Zukunft wie bei Swiatek und Sinner ähnlich behandelt werden (keine direkte Sperrung, Ermittlungen während der aktiven Spielzeit), ist das ja auch alles fein. Die beiden haben nur bis dahin Wege beschreiten dürfen, die vorher niemand hat gehen dürfen und das lässt viele Leute (teils zerstörte Karrieren) böse auf die Szenarien blicken.
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Andre W
Aber den Sinner versuchen zu sperren.
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Zverev, der Weltmeister der Ausreden,der sein Talent verschleudert und sich im warmen Familientrainigsnest wohlfühlt.Zum Leidwesen der vielen Spitzentrainer,die bei ihm desillusioniert bereits hingeworfen haben.

Auch der Gewinn der US Open ist für ihn 2 Nummern zu groß.