Hat Nike Federer auf dem Gipfel fallen gelassen? Die Geständnisse seines Managers
Fast 25 Jahre lang schienen Nike und Roger Federer unzertrennlich. Doch 2018 endete ihre Idylle abrupt. In einem Interview enthüllt Tony Godsick, Manager und rechte Hand des Schweizers, die Hintergründe einer unerwarteten und zutiefst bitteren Trennung.
Als Gast im Podcast "Served with Andy Roddick" legte der Manager und enge Freund von Roger Federer seine Version zum Ende der Partnerschaft zwischen der Schweizer Legende und ihrem mythischen Sponsor dar.
"Ich war Anfang Januar 2017 auf dem Nike-Campus, um zu versuchen, einen neuen Vertrag auszuhandeln. Roger hatte seit vier Jahren kein Grand-Slam-Turnier mehr gewonnen. Zwei Wochen später gewinnt er die Australian Open. Ich denke mir, das wird einfach sein - und doch nicht.
Danach gewinnt er Wimbledon 2017 und die Australian Open 2018. Aber letztendlich kommt es nicht zustande. Er hat Nike nicht verlassen, aber Nike hat ihn fallen gelassen. In diesem Moment war ich sehr wütend: Ich bin der Manager, der es nicht schafft, den Vertrag des besten Spielers in der Tennisgeschichte zu verlängern."
Kurz nach dieser Nichtverlängerung nahm die japanische Marke "Uniqlo" Kontakt mit Godsick auf und bot ihm einen Vertrag über 300 Millionen Dollar für 10 Jahre an (laut den Gerüchten von damals).