„Ich möchte, dass andere Spielerinnen Angst haben, gegen mich anzutreten“ – Andreescu gibt beim Wimbledon-Turnier den Ton an
Aktuell auf Platz 147 der Weltrangliste, tut Bianca Andreescu alles, um schnell wieder aufzusteigen. Die Siegerin der US Open 2019 hat sich für die Qualifikation von Wimbledon angemeldet und die erste Hürde gemeistert.
Gegen die brasilianische Spielerin Laura Pigossi setzte sich die Kanadierin souverän durch (6:2, 6:1) und wird nun auf ihre Landsfrau Carson Branstine treffen, die am Dienstag Loïs Boisson besiegte.
„Ich versuche, jedes Match so anzugehen, als wäre es irgendwie ein Grand-Slam-Finale. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich den Platz betrat, als ich im Hauptfeld stand.
Damals dachte ich mir, das ist verrückt. Ich möchte nicht, dass die Gespräche über mich lauten: ‚Bianca versucht ein weiteres Comeback auf der Tour.‘ Mich auf meine mentale Gesundheit zu konzentrieren, hat Priorität.
Ich möchte mir keine Ergebnisziele setzen, ich bin jemand, der sich mehr auf die Leistung konzentriert und jeden Tag sein Bestes gibt. Dann könnten die Leute sagen: ‚Bianca ist so fokussiert.‘
Jedes Mal, wenn die Auslosung stattfindet, möchte ich, dass andere Spielerinnen Angst haben, gegen mich zu spielen. Ich liebe es wirklich, auf Rasen zu spielen. Dieser Belag gibt mir Selbstvertrauen. Ich habe diese Einstellung, eins mit dem Rasen zu sein, weil man nie weiß, was einen auf diesem Belag erwartet“, erklärte Andreescu gegenüber *Tennis Up To Date*.
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