Mit einem Ergebnis von 6-0, 6-0 dominiert Swiatek Anisimova und gewinnt ihr erstes Wimbledon
Iga Swiatek hat ihrem Erfolgskonto einen sechsten Grand-Slam-Titel hinzugefügt, dank eines überzeugenden Sieges (6-0, 6-0) gegen Amanda Anisimova im Finale.
Wie bei den sieben vorherigen Ausgaben würde das Turnier von Wimbledon den Namen einer neuen Spielerin in seine Siegerliste eintragen. Amanda Anisimova, Weltranglistenzwölfte, bestritt ihr erstes Grand-Slam-Finale nach einer soliden Leistung und einem Sieg über Aryna Sabalenka im Halbfinale.
Iga Swiatek, die seit ihrem letzten Triumph bei den French Open im letzten Jahr ohne Titel geblieben war, hatte sich ihren Weg bis ins erste Finale auf dem Londoner Rasen gebahnt und dabei nur einen Satz verloren.
Gelähmt von der Bedeutung des Spiels, erlebte Anisimova einen wahren Albtraum auf dem Centre Court. Im ersten Satz häuften sich bei der Amerikanerin schnell die direkten Fehler (14) und sie zeigte Nervosität beim Aufschlag (nur 33% erste Aufschläge). Nach 25 Minuten Spielzeit hatte Swiatek die Kontrolle über das Finale übernommen, ohne ein einziges Spiel abzugeben.
Der zweite Satz setzte sich in der gleichen Weise fort, mit einem sofortigen Break für Swiatek. Die Punkte flogen nur so dahin, und so gewann die Polin nach 57 Minuten Spielzeit, ohne wirklich kämpfen zu müssen, ihr allererstes Wimbledon und ihren sechsten Grand-Slam-Titel mit dem historischen Ergebnis von 6-0, 6-0.
Tatsächlich hatte es noch nie ein solches Ergebnis in einem Damenfinale von Wimbledon gegeben. Im Grand Slam war nur ein einziges Finale mit 6-0, 6-0 zu Ende gegangen. Das war bei den French Open 1988, als Steffi Graf in 34 Minuten gegen Natasha Zvereva gewann.
Eine Abreibung für Anisimova, die leider nie in der Lage war, ins Spiel zu finden und die Partie mit einer Bilanz von 8 Gewinnschlägen, 28 direkten Fehlern und 45% ersten Aufschlägen beendete.
Swiatek, 24 Jahre alt, hat nun einen Grand-Slam-Titel auf jeder der drei Beläge gewonnen und ist damit die achte Spielerin in der Geschichte, der diese Leistung gelungen ist. In der Weltrangliste wird die Polin wieder in die Top 3 zurückkehren und auf Platz 3 vorrücken, womit sie Jessica Pegula überholt. Anisimova kann sich immerhin damit trösten, dass sie mit dem 7. Platz erstmals in die Top 10 einzieht.
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